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Zusammenhang ADHS und Ernährung
02.01.2017 14:02
ADHS und Ernährung

Ich bin ausgebildeter Coach mit "Spezialgebiet" ADHS und Ernährungsberater. Vor vielen Jahren war es völlig normal, bei einem ADHS - Verdacht die Ernährung umzustellen und zu optimieren - mit selbst erlebten grandiosen Erfolgen.

Obwohl in den - noch gültigen - Leitlinien für Ärzte die Ernährungsberatung empfohlen wird, sparen sich diesen Weg viele Ärzte und kommen häufig schnell zu Ritalin & Co. Ich selber weiß, dass es in ca. 60-70% aller ADHS - Fälle nach einer Ernährungsumstellung zu echten Verbesserungen aller Symptomatiken kommen kann - was zu einer besseren Konzentration führt, zu einer besseren Auffassungsgabe und sich das Familienleben drastisch verbessert.

Die Uni-Klinik-Freiburg hat diese Verbesserungen bereits 2015 angekündigt und empfiehlt ganz klar eine Ernährungsumstellung. Viele Betroffene mit ADHS reagieren überempfindlich auf bestimmte Nahrungsmittel oder deren Inhaltsstoffe, z. B Weissmehl, Gluten, Milch, Eier, Farbstoffe, Zusatzstoffe. Um den Auslösern im Bereich der Nahrungsmittel auf die Schliche zu kommen, empfiehlt es sich für ca. 16 Wochen eine "Oligoantigene-Diät" durch zu führen. Hierbei werden bestimmte Nahrungsmittel für einen bestimmten Zeitraum gemieden, nach und nach wieder eingeführt und auf das daraus entstehende Verhalten der Betroffenen zu achten. Kommt es zu Auffälligkeiten, werden die entsprechenden Lebensmittel wieder gemieden.

Egal wie anstrengend die Zeit der "Oligoantigenen-Diät" sein mag, bei einer Erfolgsrate von 60-70% ist diese Zeit allemale auszuhalten.

Hier finden sie mehr Informationen zum Thema

 

nachweisliche problematische Nahrungsmittel bei ADHS

Hier finden sie eine kleine Auswahl an nachweislich problematischen Nahrungsmitteln bei ADHS

In jedem Fall sollte die "Oligoantigene - Diät" vom einem Arzt, Heilpraktiker oder Ernährungsberater begleitet werden, um eventuellen Nährstoffverlusten in dieser Zeit vorzubeugen. Darüber hinaus konnte die Uni - Klinik - Freiburg belegen, dass viele Betroffene einen Mangel an B- Vitaminen, Omega 3 - Fettsäuren, Zink und Selen aufweisen. Dieser Mangel sollte kontrolliert und mit guten Nahrungsergänzungsmitteln "aufgefüllt" werden.

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