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Wenn Gefühle unsere Essgewohnheiten kontrollieren
24.04.2017 14:25
Essen bei Stress, Essen bei Frust

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und handelt im AUTOPILOTEN - also unbewusst. Diese automatischen Handlungen sind erworden - aus Kindertagen, aus Erlebnissen, aus produzierten Gedanken - und werden von uns einfach ausgeführt, ohne wahrgenommen zu werden. Wenn unsere Gefühle unsere Essgewohnheiten kontrollieren und regieren, kann es aber zu Schwierigkeiten kommen.

In Kindertagen bekommen wir Schokolade zum Trost, Kuchen wenn wir uns weh getan haben, Chips als Lob und ein Eis als Anerkennung. Dieses elterliche Verhalten ist nicht selten und nur gut gemeint. Doch gerade dieses Vorgehen kann dazu führen, dass mangelnde Bewältigungsstrategien erlernt werden und das man sich auch im Erwachsenenalter mit Schokolade, Kuchen, Chips & Co tröstet.

Lernen Kinder nicht mit Stress und Konflikten umzugehen und mit Essen zu kompensieren, wird dieses Verhalten zur Gewohnheit und wird  im Erwachsenenalter zur AUTOMATISCHEN GEWOHNHEIT führen, bei Herausforderungen und Stress zu Essbarem zu greifen.

Viele Menschen, mit und ohne Übergewicht sind "emotionale Esser", die von ihren Gefühlen kontrolliert und gelenkt werden. Dies kann u. U in eine Essstörung - Richtung Magersucht führen, wenn einem Probleme den "Magen zu schnüren", man nichts essen kann und dann in diesem Mechanismus gefangen bleibt. Oder aber, diese automatischen Handlungen führen in eine Binge Eating - Störung mit ÜBergewicht - dann, wenn bei Stress, Hektik, Frust zu Essbarem gegriffen wird und sich diese Gefühle dann "auf die Hüften" setzen.

"Emotionales essen" ist gar nicht so selten und ist eine kompensatiorische Maßnahme, um sich mit aufkommenden Gefühlen nicht auseinander setzen zu müssen oder wenn man das Gefühl hat, es nicht zu können. Darüber hinaus wissen "emotionale esser" oftmals nicht, dass sie so reagieren, da dieser Mechanismus AUTOMATISCH abläuft.

Um herauszufinden, wie man in bestimmten Situationen reagiert, hat sich ein Ernährungsprotokoll bewährt, in dem nicht nur das Essen an sich eingetragen wird, sondern auch ein besonderes Augenmerk auf die Situationen, Gedanken und Gefühle gelenkt wird. Nur so kann man sicher herausfinden, ob man bei Stress und Hektik zu Schokolade & Co greift oder ob einem solche Gefühle den "Magen zuschnüren" lassen.

In solchen Fällen kann ein Achtsamkeitstraining helfen herauszufinden, was man wirklich denkt, fühlt, wünscht und möchte und man kann lernen, ruhiger und entspannter zu werden und individuelle Bewältigungsstrategien erlernen, die dann den Griff zu Schokolade & Co überflüssig machen oder aber den Magen "entknoten".

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