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Mikronährstoffe - unser Lebenselixier
04.06.2017 10:49
Ein Mangel an Mikronährstoffen kann viele Folgen haben

Mikronährstoffe sind mehr als nur Vitamine und Mineralstoffe - Mikronährstoffe sind unser Lebenselixier ohne das wir krank und gebrechlich werden - dennoch hat fast jeder dritte einen Mangel an diesem Lebenselixier.

Mikronährstoffe sind nicht "einfach nur da" - sie sind unser Lebenselixier, unser Motor. Eine ungünstige und mangelhafte Versorgung dieser "Stoffe" führt zu chronischen Erkrankungen, allgemeinen alltäglichen Erkrankungen und Leistungseinbußen.

Zu den körpereigenen Mikronährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren, Fettsäuren, die wir alle zur Erhaltung der Gesundheit benötigen. Viele von ihnen sind essenziell - können also nicht gebildet werden und müssen mit der täglichen Nahrung aufgenommen werden.

Die Wichtigkeit dieser Mikronährstoffe ist seit langem bekannt, denn bereits Hippokrates wußte

"die Nahrung soll deine Medizin sein"

Die Wissenschaft erkannte viele Jahre später, dass Hippokrates Recht hatte und alltägliche Erkrankungen auftreten, wenn die Biochemie des Körpers eben durch Störungen im Mikronährstoffhaushalt gestört werden.  Zudem stellte sich heraus, dass die Korrektur dieses Mangels durch die Gabe der benötigten Nährstoffe ein wirksamen Behandlungsverfahren ist.

Mikronährstoffe erfüllen viele und weitreichende Aufgaben, z. B

- Kontraktion der Muskelfasern

- Bildung von neuen Zellen

- Bildung von Geweben

- Impulsübertragung in den Nervenzellen

- Regulation des Immunsystems

- Produktion von Hormonen und Neurotransmittern

Damit alle Zellen und Gewebe optimal zusammenarbeiten können, müssen alle Mikronährstoffe in exakter Menge und zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar sein.

Eine ausreichende Versorgung an Mikronährstoffen, vorzugsweise aus einer optimalen Ernährung, ist eine wichtige Voraussetzung für Erhaltung und Wiederherstellung des Stoffwechselgleichgewichts und somit der Gesundheit. Dennoch ist auch die tägliche Aufnahme, z.B von Obst und Gemüse keine Garantie für eine ausreichende Versorgung dieses Lebenselixiers.

- mangelhafte Mikronährstoffe in Lebensmitteln

Anbau, Zucht, Genetik, Transport, Düngungen, Pestizide - alles sorgt dafür, dass heute viel weniger Mikronährstoffe in unseren Nahrungsmitteln enthalten sind, als noch vor 10 Jahren. Dies führt oftmals zu einem täglichen und regelmäßigen Mangel an Mikronährstoffen mit der täglichen Ernährung

- Magen - Darm

Damit diese Nährstoffe aus unserer Nahrung aufgenommen werden können, muss vor allem der Darm intakt sein, sowie über eine optimale Darmflora verfügen. Bei Verdauungsproblemen, Entzündungen, erhöhter Darmdurchlässigkeit z. B treten tägliche Verluste in der Aufnahme der Nährstoffe auf

- fehlende Cofaktoren

Wenn Cofaktoren fehlen, können die Nährstoffe nicht verstoffwechselt werden und es kommt zu Mangelerscheinungen - Stoffwechselstörunge, z. B Kalziumstoffwechselstörunge

- Enzyme sind toxisch belegt

Um den Stoffwechsel reibungslos ablaufen lassen zu können, sind Enzyme notwendig, die aber wiederum auf Spurenelemente in ausreichender Höhe angewiesen sind. Ist hier ein Mangel vorhanden, können trotz ausreichend aufgenommener Vitamine die Stoffwechselvorgänge nicht ablaufen und es entsteht ein Mangel

Z. B zeigen Raucher regelmößig einen Zinkmangel, da die Zinkenzyme durch die Cadmiumbelastung blockiert sind.

Wie wichtig die richtige und optimale Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen ist, zeigt sich am einfachen Beispiel des Vitamin E.

 

vitamin e

Vitamin E - Tocopherol - ist hauptsächlich als Antioxidanzie und Radikalfänger bekannt und kommt vor allem in Pflanzenölen und Fischölen vor, sowie Eigelb, WENN es denn aus naturnaher Haltung stammt.

Die tägliche Zufuhr von Vitamin E wird von der DGE auf 12 mg pro Tag angegeben. Die internationalen Empfehlungen gehen, wie immer, weit über die DGE Empfehlung hinaus und empfehlen eine tägliche von 400 - 500 mg.

Vitamin E gehört zu den "nicht selber herstellbaren" Vitaminen und muss somit täglich zugeführt werden. Wichtig hierbei ist der Hinweis, dass ein erhöhter Bedarf an Vitamin E besteht, wenn Omega 3 Fettsäuren zugeführt werden!

Mangel an Vitamin E bei...

- durch die Nahrung

Vitamin E wird durch viele Prozesse zerstört (z. B Vollkornmehl mahlen um Weißmehl zu erhalten ). Darüber hinaus ist bei unserer heutigen Ernährung mit vielen ungesättigten Fettsäuren ein zusätzlich erhöhter Bedarf vorhanden, der nicht gedeckt wird.

- oxidativer Stress

In manchen Fällen sind viele freie Radikale vorhanden, z. B Leistungssportler, Raucher, übermäßiger Alkoholkonsum, Luftverschmutzung, Pestizide - hier steigt der Vitamin E - Bedarf

- Störungen in der Fettaufnahme

Menschen, die Fette schlecht absorbieren können auch Vitamin E nicht gut aufnehmen

Anzeichen für Vitamin E - Mangel

- zerfallen der Herzmuskelzellen

- erhöhte Anfälligkeit für Arteriosklerose, frühzeitige Alterung, Rheuma,

- Anämie

- Muskelschwäche

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