Ernährungsberatung bei Glutenunverträglichkeit

Immer mehr Menschen leiden an einer Glutenunverträglichkeit, die sich unabhängig von einer Zöliakie zeigen kann. Eine Zöliakie ist eine chronische Entzündung des Darms - ausgelöst durch Gluten. Doch immer häufiger leiden Menschen an einer Glutenunverträglichkeit, die nichts mit der Zöliakie zu tun hat, aber nicht weniger schmerzhafte und entzündliche Prozesse nach sich zieht.

Mögliche Symptome einer Glutenunverträglichkeit können sein

- Depression

- Hyperaktivität

- Reizbarkeit

- Blähbauch ohne weitere Symptome

- Migräne

- Konzentrationsschwäche

- Nervosität

- Schlafstörungen

- Reizdarm-Syndrom

- Anämie

- Muskelschmerzen/ Gelenkschmerzen

- Hautausschlag

- Müdigkeit

- Minderwüchsigkeit bei Kindern

Diese Beispiele können sich bei einer "waschechten" Zöliakie zeigen, aber auch bei einer reinen Glutenunverträglichkeit.

Eine Glutenunverträglichkeit kann man leider nicht mit einem Blutbild feststellen, und hier hilft nur der eigenständige "Auslassversuch" - Gluten wird über einen bestimmten Zeitraum gemieden und mit Hilfe eines Ernährungsprotokolls geklärt, ob sich eventuelle Symptome verbessern oder gleich bleiben.

Glutenunverträglichkeit

Eine Glutenunverträglichkeit kann weder durch ein Blutbild noch eine Darmuntersuchung oder Allergietest festgestellt werden, führt aber dennoch zu gravierenden Symptomen bei den Betroffenen.

Eine Glutenunverträglichkeit wird ebenfalls ausgelöst durch das Gluten in bestimmten Getreidesorten und führt zu den gleichen Symptomen wie eine "waschechte" Zöliakie.

Weiterhin bekannt ist, das Gluten bestimmte Entzündungsvorgänge im Körper negativ fördert wie z. B bei

- Rheuma

Aus diesem Grund werden immer häufiger Rheuma-Patienten auf glutenfreie Kost verwiesen - mit großen Erfolgen.

Weiterhin macht eine glutenfreie Ernährung eventuell Sinn bei

- ADHS

- Migräne

- Reizdarmsyndrom

- Fibromyalgie

- Neurodermitis/Allergien

- Hashimoto-Thyreoiditis

 

Um herauszufinden, ob eine Glutenunverträglichkeit vorliegt, ist eine Ernährungsberatung samt Ernährungsprotokoll sinnvoll. In diesem Ernährungsprotokoll werden über ca. 7 - 14 Tage alle Nahrungsmittel eingetragen, die sie essen und tricken samt der eventuell auftretenden Symptome. Nach dieser Zeit wird das Ernährungsprotokoll ausgewertet und im Bedarfsfall ein individueller Ernährungsplan erstellt. Bleiben bisherige Symptome mit dem neuen Ernährungsplan aus, haben sie die Gewissheit an einer Glutenunverträglichkeit zu "leiden" und können nun alle ungünstigen Lebensmittel meiden - für ein neues Lebensgefühl.